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Netzwelt, Wirtschaft

CeBIT geht zu Ende – Branche hoch zufrieden


Die internationale Computermesse CeBIT ist nach schwierigen Jahren nach Einschätzung der Branche wieder im Aufwind. Die Hightech-Wirtschaft sei mit der CeBIT 2011 hoch zufrieden, sagte der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, August-Wilhelm Scheer.

«Eine große Mehrheit der Aussteller hat volle Auftragsbücher und geht sehr optimistisch ins Nach-Messe-Geschäft», sagte Scheer. Die CeBIT habe mit ihren Innovationen der guten Konjunktur zusätzlichen Rückenwind gegeben. Eine Besucherzahl wollte die Messe erst am Sonntag nennen. Im vorigen Jahr waren 334 000 Besucher zur CeBIT nach Hannover gekommen.

Mehr als 4200 Aussteller zeigten bei der CeBIT2011 seit Dienstag Produkte und Neuheiten rund um Computer, Telekommunikation und IT-Dienstleistungen. Schwerpunktthema war das so genannte Cloud Computing – die Speicherung und Bereitstellung von Daten aus dem Internet. Die Messe sollte am Samstagabend zu Ende gehen.

Scheer sagte, der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werde in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf 145,5 Milliarden Euro steigen. Im nächsten Jahr solle der Markt abermals um zwei Prozent wachsen. Hohe Steigerungsraten werde vor allem das Kernthema Cloud Computing erreichen. Es werde die IT-Welt enorm verändern.

Der Cloud-Umsatz mit Privat- und Geschäftskunden werde in diesem Jahr um 55 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro steigen und nach Experten-Einschätzung bis 2015 ein Volumen von 13 Milliarden Euro erreichen. Scheer begrüßte auch die neue Struktur der Messe, die die Fülle der Themen auf vier Plattformen besser gliedere.

Messevorstand Ernst Raue sagte, die CeBIThabe sich als Trendsetter erwiesen und sei stärker als je zuvor. Die Veranstaltung habe eindrucksvoll gezeigt, «wie kräftig das Herz der digitalen Welt schlägt».

Die CeBIT war seit den Rekordmessen vor zehn Jahren zuletzt vor allem in der Wirtschaftskrise deutlich geschrumpft. In diesem Jahr waren wieder etwas mehr Unternehmen nach Hannover gekommen. Und die Aussteller hätten gemerkt, «die Budgets (für den Messebesuch) sind wieder da, sie sind höher als im Vorjahr und sie sind freigegeben», sagte Scheer. Bereits im letzten Jahr war die Messe um einen Tag verkürzt worden und es wurde ein neues Konzept erarbeitet. .

Chaos Computer Club unterstützt BitTorrent-Technik

Der Chaos Computer Club (CCC) unterstützt die BitTorrent-Technik für die einfache Online-Verbreitung von umfangreichen Software-Paketen oder Filmdateien. BitTorrent gilt als meistgenutztes Werkzeug für die Verteilung von Raubkopien, darunter auch aktuelle Kinofilme.

Der CCC wolle die Technik vor allem dafür einsetzen, um freie Inhalte mit der offenen Creative-Commons-Lizenz zu verteilen, sagte CCC-Sprecher Dirk Engling am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Der CCC richtete dafür einen eigenen Server ein, der als sogenannter BitTorrent-Tracker die in mehreren Einzelteilen verfügbaren Dateien lokalisiert und den daran interessierten Internet-Nutzern den Weg zum Download bereitet. Nach der Schließung von mehreren Trackern mit .com-Adressen seien zuletzt nur zwei offene BitTorrent-Tracker verfügbar gewesen, sagte Engling.

Anders als diese lege der CCC-Tracker jetzt den Schwerpunkt auf offene Inhalte, die ganz legal über BitTorrent verbreitet werden können.

Der CCC-Tracker sei zunächst im Testbetrieb für eigene Inhalte genutzt worden, nun aber für alle freigegeben worden, erklärte Engling. «Wir nehmen Urheberrechtsverletzungen sehr ernst», betonte der CCC-Sprecher, der den Tracker selbst aufgesetzt hat. «Für uns ist glasklar, dass der Betrieb eines Trackers lega

l ist.» Wegen der hohen Zahl von Nutzern sei es aber kaum möglich, die tatsächliche Verwendung der Infrastruktur zu überprüfen und einen Missbrauch zu verhindern.

Für die Nutzung von BitTorrent ist eine spezielle Software auf dem Computer des Internet-Nutzers nötig. Diese verwendet die Informationen einer kleinen Torrent-Datei, um festzustellen, welche anderen Computer im Netz die gewünschte Datei zum Download anbieten. Daraufhin werden die einzelnen Segmente von den im P2P-Netz verfügbaren Computern heruntergeladen und zusammengesetzt. Der eigene Computer stellt bereits empfangene Dateisegmente selbst zum Upload ins Netz bereit.

Text und Bildquellen MSN:

http://computer.de.msn.com/news/news.aspx?cp-documentid=156360921
http://computer.de.msn.com/news/news.aspx?cp-documentid=156354071

Linux News:

Cebit 2011: Interview mit Alexander Reichle-Schmehl von Debian

CeBIT 2011: Tag #3 unerschrockene Studenten und Hochverfügbarkeiten

CeBIT 2011: Tag #2 Rote Hüte und die freie Schule

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