$>
you're reading...
Gesellschaft, Medien, Netzwelt, Politik

Konvergenz, Konsistenz, Inkontinenz: Die »Deutsche Content Allianz«


Köstlich – Die deutsche Content Mafia wendet sich direkt mit ihrer Pressemitteilung an die Bundesregierung um nochmals mit Nachdruck die ACTA-Unterzeichnung zu fordern. Zu den Content-Anbietern zählen die  Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Bundesverband der Musikindustrie (BVMI), Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen (Produzentenallianz), Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) sowie das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF).

Was insbesondere die öffentlich-rechtlichen mit Content-Inhalten zu tun haben entzieht sich meiner Kenntnis. Schließlich sollten gerade diese für mehr Transparenz (öffentliches Interesse) im Urheberrecht-Dschungel  bringen. Der Blogger Stefan Niggermeier ließ seinem Schreibstil mit spitzer Zunge seinem Lauf. Und er hat Recht, die Verwertungsgesellschaften sind auf dem Weg eine Randgruppe zu werden. Sie bemängeln das fehlende Urheberrechtsbewusstsein der jungen Generation. Wie kommen die darauf, werden jetzt die erzieherischen Maßnahmen auf diese Gesellschaften übertragen?

Die Junge Generation meine Liebe Content Allianz ist Ihnen in ihrer Entwicklung ein paar Schritte voraus. Übrigens muss ich doch mal ganz dreist Fragen, wieso sie als Verwerter von Urheberrechten sprechen obwohl Sie diese nicht besitzen? Ihre Aufgabe ist es die Ihnen anvertrauen Künstler zu vertreten haben aber keinerlei Anspruch auf ihre Werke. Die Bloggerin FrauZiefle ist selbst Urheberin und wundert sich über ihr seltsames Auftreten in der Öffentlichkeit.

Ganz vergessen dürfen wir nicht das in diesem Zusammenhang das Europäische Gericht (EUGH) gerade die Klage von Sabam (das belgische Pendant der GEMA) abgelehnt nachdem soziale Netzwerke einen Filter nach Urheberechtsverletzender Inhalte einsetzen sollte.  Das ist durchaus ein großer Sieg da die Gesetzesvorlagen jetzt die durch ACTA eingeführt werden sollen, nicht mit europäisches Recht vereinbar sind.

Inhalte nennt man in Deutschland immer dann “Content”, wenn jemand damit Geld verdienen will. Sascha Lobo auf Twitter

Der europäische Gerichtshof hatte darüber zu entscheiden, ob soziale Netzwerke einen Filter installieren müssen.

Urteil: http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2012-02/cp120011de.pdf
Acta und das Internet: http://www.youtube.com/watch?v=I3yucorZWPQ

Creative Commons Lizenzvertrag
 Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer
CC-BY-SA 3.0

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Member of The Internet Defense League

Kalender

Februar 2012
M D M D F S S
« Dez   Mär »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Kategorien

Follow me on Twitter

Archiv

Legal Guide For Bloggers

Bloggers' Rights at EFF

Interessantes

Link Anonymizer

Independent Tests of Antiv-Virus Software

BSD Aktuell

Hacker News

Blog Stats

  • 222,495 hits

Haftungsausschluss

disclaimer

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 879 Followern an

%d Bloggern gefällt das: