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Politik

Libyen versinkt in Blut und die Demokratie schaut zu


Muammar al-Gaddafi, pictured in 2009

Image by BlatantNews.com via Flickr

In Tripolis werden die Demonstranten von Polizei und Söldner abgeschlachtet und die demokratischen Regierungen schauen einfach zu. Informationen werden – wie zuvor in den anderen Staaten Ägypten und Tunesien – kontrolliert herausgegeben. Alles was nicht vom staatlichen Kanal genehmigt ist, darf nicht nach aussen getragen werden. Ausländische Reporter werden ständig kontrolliert und im schlimmsten Fall von Söldnertruppen und selbsternannte Henker aus der libyschen Polizei, beschossen.

In Bengasi so heisst es heute in den Nachrichten, haben die Demonstranten die Stadt übernommen, während in Tripolis öffentliche Gebäude in Brand gesteckt werden. Scharfschützen suchen sich bequem ihr Ziel aus hohen Gebäuden – das ist weitaus schlimmer als in Tunesien und Ägypten der Fall war. Dort konnte man auf die Entschlossenheit und Sympathie des Militärs hoffen und ein Blutbad im größeren Maße konnte verhindert werden.

Die Clans und Stämme in der Stadt Bengasi, wo der Schmelztiegel des Landes liege, seien der Ansicht, dass Regime heruntergekommen und beinahe gefallen sei, äussert sich El Omami auf die Frage, ob er glaube, dass der Herrscher Muammar al-Gaddafi gestürzt werde.

Das Land braucht hier dringend die Hilfe des Westens sonst könnte ein Bürgerkrieg ausbrechen, der sich auch auf andere Länder ausbreiten könnte.

Mehrere Medien berichteten außerdem, dass Kampfjets in der Luft sind und auf Regimegegner das Feuer eröffnet haben. Kurz zuvor waren Berichte kursiert, wonach mehrere Flieger mit Söldnertrupps in der Hauptstadt gelandet waren. Mittlerweile wurden die Telefonverbindungen gekappt.

Hauptziel der Angriffe scheint der Grüne Platz und damit das neue Zentrum der Proteste in der Hauptstadt zu sein. Tausende Regimegegner hatten sich dort am Montag versammelt. Auch Anhänger des Diktators gingen auf die Straße.

Angestellte der libyschen Botschaft in Stockholm haben Kollegen in aller Welt zum Absprung aufgerufen. Drei lokal angestellte Mitarbeiter kündigten aus Solidarität mit den Demonstranten in Tripolis ihre Verträge. Zuvor waren bereits die Botschafter in Indien und China sowie der Vertreter Libyens in der Arabischen Liga zurückgetreten.

Die Tage des Tyrannen sind gezählt. Zeit also das Feld zu räumen und den Menschen in Libyen die Freiheit zu geben. VIKTORY

Weitere Infos

Massaker in Libyen: Kampfjets greifen Regimegegner an

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Libyen versinkt in Blut und die Demokratie schaut zu

  1. Warnung an die Westlichen Staaten, sie haben uns ihren Bürgern, im großen und ganzen hinreichend von ihren Absichten überzeugt, sehen sie ihre Bürger von jetzt an nicht mehr als Ahnungslose Schafe, vielmehr sollten sie aufpassen, das am ende nicht auch eure Köpfe rollen. Ich bin Bekannt, Legion und nicht Käuflich. Vergeben ein Fremdwort.Vergessen diese Bilder nie. Erwarten sie mich als ihre Richter, Ankläger und mit Freude ihr Henker.

    Verfasst von Giuseppe Cavaleri | Februar 21, 2011, 9:43 pm

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