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Datenschutz, Wirtschaft

Inform unterstützt Banken im Kampf gegen Skimming


Intelligente Betrugserkennungssoftware verhindert illegale Abbuchungen mit ausgespähten Kartendaten

Inform, Anbieter entscheidungsintelligenter Softwaresysteme, unterstützt Banken im Kampf gegen sogenannte Skimming-Attacken mit einer in Echtzeit arbeitenden Betrugserkennungssoftware. Wer an einem Geldautomaten oder einem Bezahlterminal mit Hilfe seiner Kredit- oder EC-Karte Geld abhebt oder bargeldlos bezahlt, muss vermehrt damit rechnen, dass seine geheimen Kartendaten durch Manipulationen ausgespäht und für illegale Abbuchungen genutzt werden. Um Banken und ihre Kunden vor einem derartigen Betrug zu schützen, bietet Inform mit der Softwarelösung RiskShield ein System an, das Abbuchungen mit illegal erworbenen Kartendaten durch intelligente Echtzeit-Analyseverfahren verhindert. Alleine bei einer europäischen Großbank hat die Software innerhalb von nur sechs Monaten dazu beigetragen, den Verlust durch Skimming um 1,5 Millionen Euro zu reduzieren.

„Unsere Softwarelösung RiskShield kann zwar das Ausspähen der geheimen Kartendaten nicht verhindern. Allerdings sind Banken mit Hilfe unserer Software in der Lage, Abbuchungen zu unterbinden, die auf Grundlage illegal erworbener Daten vorgenommen werden“, so Andreas Meyer, Geschäftsbereichsleiter Risk & Fraud bei Inform. Dazu überprüft das System in Echtzeit alle Transaktionen an den Geldautomaten und ermittelt für jede einzelne Abbuchung Indizien für einen möglichen Betrug. „Hierzu werden unter anderem die Transaktionen mit dem üblichen Verbraucherverhalten des Kontoinhabers verglichen. Auffällig hohe Abbuchungen oder ein für den Kunden ungewöhnlicher Standort des Geldautomaten, etwa im Ausland, sind nur zwei von zahlreichen solcher Kriterien“, erklärt Meyer. Weichen zu viele der überprüften Kriterien von dem normalen Verhalten des Kontoinhabers ab, schlägt RiskShield Alarm und blockiert die gesamte Transaktion. „Durch Echtzeit-Analyse des Einsatzortes der Debit- und Kreditkarten ist unsere Software außerdem in der Lage, manipulierte Geldautomaten oder Bezahlterminals zu identifizieren. Dies gibt der Bank die Möglichkeit, alle dort in einem bestimmten Zeitraum eingesetzten Karten präventiv zu sperren.“ Bei der Betrugserkennung arbeitet das System wie ein menschlicher Experte und stuft das Risiko einer Transaktion unter Berücksichtigung von belastenden und entlastenden Merkmalen ein. „Hierzu nutzen wir mit Fuzzy Logic eine spezielle Technologie, die in Verbindung mit der maschinellen Effizienz von Computern die menschliche Entscheidungskompetenz bei weitem übertrifft“, so Meyer weiter.

Das illegale Ausspähen von Kartendaten an Geldautomaten und Bezahlterminals tritt europaweit immer häufiger auf. In Deutschland sind die Fallzahlen laut Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2010 massiv angestiegen. Alleine im Zeitraum von Januar bis Juni 2010 registrierten die Ermittler deutschlandweit genauso viele Fälle wie im gesamten Jahr 2009. Bei der Manipulation der Geldautomaten gehen die Betrüger immer trickreicher vor. Versteckt installierte Mini-Kameras und eine manipulierte Karteneinschubtechnik sind für die Kunden kaum wahrnehmbar. Mit Hilfe der so erschlichenen Daten sind die Betrüger in der Lage, größere Abbuchungen von Konten der Bankkunden vorzunehmen.

Zukünftig wird der Schutz vor Skimming- Attacken daher noch stärker in den Fokus von Banken und Ermittlungsbehörden rücken. Diese Einschätzung bestätige auch BKA- Präsident Jörg Ziercke unlängst in einem Interview: „Die Fallzahlen belegen, dass Geldautomaten in steigendem Maße ein lohnendes Angriffsziel krimineller Gruppierungen sind. Sie verdeutlichen, dass wir zusammen mit der Wirtschaft unsere Präventionsbemühungen weiter verstärken müssen.“ Auch für Andreas Meyer ist dieser Schritt unumgänglich: „Die Nachfrage nach Softwaresystemen zur Betrugserkennung im Zahlungsverkehr wird künftig weiter steigen. Mit RiskShield bieten wir eine im Bankensektor seit vielen Jahren etablierte Softwarelösung. Das Portfolio unserer Software geht dabei weit über den Schutz bei Skimming-Attacken hinaus. Vielmehr schützt RiskShield auch vor Missbrauch beim Internet-Banking durch Pishing-Techniken sowie beim bargeldlosen Zahlungsverkehr im Handel. Das System ist mittlerweile bei Banken auf der ganzen Welt im Einsatz und überwacht heute über 145 Millionen Kredit- und Debitkarten.“ Darüber hinaus arbeitet Inform beständig an der Weiterentwicklung seiner Software. „So erproben wir gerade für den Bereich Skimming in Zusammenarbeit mit einer niederländischen Großbank eine erweiterte Version von RiskShield.“

Pressekontakt:

Unternehmen: Sabine Walter, ++49 2408 9456-1233,
E-Mail: sabine.walter@inform-software.com
Agentur: Hartmut Giesen, ++49 2471 921301,
E-Mail: giesen@publizistik-projekte.de

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