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Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

Alarmierende Nachrichten aus Fukushima: Drastischer Radioaktivitäts-Anstieg im AKW


  • Strahlenbelastung 10 Millionen Mal höher als normal
  • Kampf gegen Zeit: Super-GAU-Gefahr nicht gebannt

Quelle: news.at

Fukushima

Stark radioaktiv belastetes Wasser hat die Arbeiten an den Reaktoren 1 und 2 im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins gestoppt. Die Arbeiten mussten unterbrochen werden, nachdem im Untergeschoss der beiden Gebäude Wasser mit hoher Radioaktivität gefunden wurde, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Die Nachrichten aus Fukushima werden immer alarmierender. Die Radioaktivität in Reaktorblock 2 des japanischen Atomkraftwerks ist zehn Millionen Mal höher als normal. Die Strahlung wurde am Sonntag im verseuchten Wasser gemessen, das im Turbinen-Gebäude des Reaktorblocks steht. Die Messarbeiten seien daraufhin abgebrochen und die Arbeiter abgezogen worden, meldete die Agentur Jiji.

Der Betreiber Tepco versuchte am Wochenende, das Wasser abzupumpen, damit weiter an der Verkabelung der Kühlanlagen gearbeitet werden kann. Das radioaktive Wasser steht bis zu einem Meter hoch in den Turbinen-Häusern aller vier Reaktorblöcke von Fukushima Eins. Es ist jedoch unterschiedlich stark belastet.

Kampf gegen Super-GAU

Die Reparaturmannschaften im Kampf gegen einen Atom-GAU kommen daher nur langsam voran. Die Gefahr einer Atomkatastrophe ist weiterhin nicht gebannt. Zumindest in Block 2 könnte der Reaktorkern beschädigt sein.
Auch das Meer um Fukushima wird immer stärker radioaktiv verseucht. Am Sonntag übertraf die Strahlung den zulässigen Grenzwert bereits um das 1.850-fache.
Der Betreiber Tepco konzentrierte sich am Wochenende zunächst darauf, mehr und mehr Süßwasser in die havarierten Reaktoren von Fukushima Eins zu pumpen. Im Laufe des Sonntags sollten stärkere Pumpen eingesetzt werden, kündigte die Reaktorsicherheitsbehörde NISA in Tokio an. Bisher war Meerwasser in die Reaktoren gepumpt worden, doch befürchten Experten dass dieses Salzkrusten zurücklässt. Diese könnten die Kühlung der heißen Brennstäbe behindern.

Mehrere Arbeiter verstrahlt

Das radioaktive Wasser hat bereits mehrere Arbeiter verstrahlt, zwei kamen mit Verbrennungen ins Krankenhaus, weil sie in dem verseuchten Wasser gestanden waren. Einer am Samstag veröffentlichten Analyse zufolge enthält das Wasser große Mengen von Cäsium-137, das nach der Aufnahme in den Körper anstelle von Kalzium in den Knochen abgelagert werden kann. Diese Strahlenquelle könnte die Betroffenen lange Zeit gefährden, da Cäsium eine Halbwertszeit von 30 Jahren hat. Jod-131 hat eine Halbwertszeit von nur acht Tagen.
>>> News.at

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