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Politik, Umwelt, Wirtschaft

Proteste gegen Atomkraft In Japan wächst die Wut


Es ist ein Anfang und zugleich die Erkenntnis vieler Menschen nicht nur in Europa, sondern jetzt erst Recht auch in Japan, dass die Wirtschaft in einer Sackgasse steckt. Forschungen haben bereits vor Jahren bewiesen, dass alternative Energiequellen möglich sind. Das bisher in der Richtung noch nichts entscheidendes getan wurde um einen lückenlosen Übergang zu gewährleisten, dafür müssen wir der Wirtschaft die Schuld geben. Sie haben vorrangig ihre wirtschaftlichen Interessen besonders hoch gesteckt und sind jetzt in ein Dilemma dem sie nur schwer entkommen können. Die Menschen haben erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Bewegung nicht wie der Vorfall in Tschernobyl heimlich untergeht. Damit das nicht passiert, müssen wir alle ständig präsent sein und der Regierung sowie den Verantwortlichen in der Wirtschaft ins Gewissen reden. Für die Menschen in Japan ist eine derartig groß angelegte Demonstration, Neuland. Deshalb müssen die Menschen aus dem Westen den Japanern  zur Seite stehen und ihnen zeigen, dass eine Demonstration, Wirkung zeigen kann. -sem

Von einer Anti-Atomkraft-Bewegung wie in Deutschland ist Japan zwar weit entfernt, doch sechs Wochen nach Fukushima wächst auch bei vielen Japanern die Wut. Viele sind zum ersten Mal in ihrem Leben auf einer Demonstration, vereinzelt wehen sogar deutsche „Atomkraft? Nein Danke“-Fahnen.

„Wir brauchen kein Atomkraftwerk, wir brauchen kein Plutonium – unser Leben ist auch so schön.“ Das Echo der Demonstranten auf die Parolen aus den Lautsprechern ist im Vergleich zu deutschen Wutbürgern eher leise und schüchtern. Doch selten zuvor sind so viele Atomkraftgegner in Tokio einem Aufruf gefolgt und mit Spruchbändern auf die Straße gezogen. Auf einer Fahne steht auf Deutsch „Atomkraft? Nein Danke“. Eine Demonstrantin hält ein großes Schild aus Pappe. Darauf steht: „Wir wollen endlich wieder Fisch essen!“

Zum ersten Mal im Leben auf einer Demonstration

Seit sechs Wochen kämpft Japan gegen die Atomkatastrophe im AKW Fukushima I, und so langsam wächst die Wut über die unabsehbaren Folgen. Von den 3000 Demonstranten sind viele zum ersten Mal in ihrem Leben auf die Straße gegangen: „Meine Bekannte aus Deutschland hat mir erzählt, wie groß dort die Anti-Atomkraft Bewegung ist. Deshalb muss ich als Mutter doch auch teilnehmen. Sonst ändert sich ja nie etwas“, erzählt Yoko Shibuya und nimmt ihrem kleinen Sohn an die Hand. Sie schimpft auf die japanischen Medien, die zu wenig über die Gefahren von Kernenergie berichtet hätten. Notfalls müsse sie nach Deutschland auswandern, sagt sie und marschiert vorbei an den Polizisten vor der Tepco-Zentrale. Weiterlesen bei der Tagesschau


Diskussionen

Ein Gedanke zu “Proteste gegen Atomkraft In Japan wächst die Wut

  1. Super Beitrag, und Frohe Ostern, wünsche ich(-:

    Verfasst von pinopank1 | April 24, 2011, 8:04 pm

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