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Politik, Revolution

SYRIEN Zehntausende protestieren


In Syrien sind am Freitag trotz Protestverbots zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Staatschef Baschar el Assad zu demonstrieren. Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat eine Resolution und eine Untersuchungsmission beschlossen.

Quelle: ksta.de, UN-Vizegeneralsekretär B. Lynn Pascoe schätzte die Zahl der seit Mitte März in Syrien getöteten Menschen auf 350 bis 400. (Bild: Reuters)

DAMASKUS/WASHINGTON – Trotz eines Protestverbots sind zehntausende Syrer am Freitag erneut gegen die Staatsführung auf die Straße gegangen. In vielen Städten folgten die Menschen einem Aufruf der Opposition zu Demonstrationen nach dem Freitagsgebet.

Sechs Wochen nach dem Beginn der Protestwelle gegen Staatschef Baschar el Assad rief die Gruppe „Jugend der syrischen Revolution“ im Internetnetzwerk Facebook zu Solidaritätskundgebungen für die Menschen in der südsyrischen Stadt Daraa auf. Am sogenannten „Freitag des Zorns“ versammelten sich laut Menschenrechtlern tausende Demonstranten in der Hauptstadt Damaskus.

In der Industriestadt Homs im Zentrum des Landes riefen die Demonstranten „Nieder mit dem Regime“, wie Videoaufnahmen im Internet zeigten. Laut einem Menschenrechtler wurden bei Kämpfen dort neun Demonstranten getötet, darunter ein elfjähriges Kind. Zudem kamen nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Sana drei Sicherheitskräfte ums Leben.

Knüppel und Stromkabel gegen Demonstranten

Im nordwestlichen Banias forderten rund 10.000 Menschen „Freiheit und Solidarität mit Daraa“. Einem Aktivisten zufolge gingen die Sicherheitskräfte in Dar el Sor etwa 460 Kilometer nordöstlich von Damaskus mit Knüppeln und Stromkabeln gegen Demonstranten vor. Im kurdischen Landesnorden protestierten laut einem Kurdenvertreter etwa 15.000 Menschen für die „nationale Einheit“.

Ein Menschenrechtler in Daraa sagte, dort seien 16 Protestierende getötet worden. Sana berichtete unter Berufung auf das Militär zudem von vier getöteten Sicherheitskräften. Die uunabhängige syrische Organisation Sawasiah teilte unterdessen mit Berufung auf Bürgerrechtler mit, dass syrische Streitkräfte am Freitag mindestens 24 Demonstranten getötet hätten. Darunter seien auch zwei Kinder. Es habe Tote in den Städten Daraa, Homs, Latakia sowie in der Nähe der Hauptstadt Damaskus gegeben. Sawasiah erklärte, die Namen der Toten seien der Organisation bekannt.

Im seit Montag von der Armee besetzten Daraa hatten die Proteste Mitte März begonnen. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, etwa 250 syrische Flüchtlinge seien an der gemeinsamen Grenze gestoppt worden. >>> weiterlesen Kölner Stadtanzeiger

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