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Netzwelt, Politik

Report: One in four US hackers ‚is an FBI informer‘ – english_german


A hacker's silhouette

A quarter of hackers in the US have been recruited by federal authorities, according to Eric Corley, publisher of the hacker quarterly, 2600. Photograph: Getty Images

The underground world of computer hackers has been so thoroughly infiltrated in the US by the FBI and secret service that it is now riddled with paranoia and mistrust, with an estimated one in four hackers secretly informing on their peers, a Guardian investigation has established.

Cyber policing units have had such success in forcing online criminals to co-operate with their investigations through the threat of long prison sentences that they have managed to create an army of informants deep inside the hacking community.

In some cases, popular illegal forums used by cyber criminals as marketplaces for stolen identities and credit card numbers have been run by hacker turncoats acting as FBI moles. In others, undercover FBI agents posing as „carders“ – hackers specialising in ID theft – have themselves taken over the management of crime forums, using the intelligence gathered to put dozens of people behind bars.

So ubiquitous has the FBI informant network become that Eric Corley, who publishes the hacker quarterly, 2600, has estimated that 25% of hackers in the US may have been recruited by the federal authorities to be their eyes and ears. „Owing to the harsh penalties involved and the relative inexperience with the law that many hackers have, they are rather susceptible to intimidation,“ Corley told the Guardian.

„It makes for very tense relationships,“ said John Young, who runs Cryptome, a website depository for secret documents along the lines of WikiLeaks. „There are dozens and dozens of hackers who have been shopped by people they thought they trusted.“

The best-known example of the phenomenon is Adrian Lamo, a convicted hacker who turned informant on Bradley Manning, who is suspected of passing secret documents to WikiLeaks. Manning had entered into a prolonged instant messaging conversation with Lamo, whom he trusted and asked for advice. Lamo repaid that trust by promptly handing over the 23-year-old intelligence specialist to the military authorities. Manning has now been in custody for more than a year.

For acting as he did, Lamo has earned himself the sobriquet of Judas and the „world’s most hated hacker“, though he has insisted that he acted out of concern for those he believed could be harmed or even killed by the WikiLeaks publication of thousands of US diplomatic cables.

„Obviously it’s been much worse for him but it’s certainly been no picnic for me,“ Lamo has said. „He followed his conscience, and I followed mine.“

The latest challenge for the FBI in terms of domestic US breaches are the anarchistic co-operatives of „hacktivists“ that have launched several high-profile cyber-attacks in recent months designed to make a statement. In the most recent case a group calling itself Lulz Security launched an audacious raid on the FBI’s own linked organisation InfraGard. The raid, which was a blatant two fingers up at the agency, was said to have been a response to news that the Pentagon was poised to declare foreign cyber-attacks an act of war.

Lulz Security shares qualities with the hacktivist group Anonymous that has launched attacks against companies including Visa and MasterCard as a protest against their decision to block donations to WikiLeaks. While Lulz Security is so recent a phenomenon that the FBI has yet to get a handle on it, Anonymous is already under pressure from the agency. There were raids on 40 addresses in the US and five in the UK in January, and a grand jury has been hearing evidence against the group in California at the start of a possible federal prosecution.

Kevin Poulsen, senior editor at Wired magazine, believes the collective is classically vulnerable to infiltration and disruption. „We have already begun to see Anonymous members attack each other and out each other’s IP addresses. That’s the first step towards being susceptible to the FBI.“

Barrett Brown, who has acted as a spokesman for the otherwise secretive Anonymous, says it is fully aware of the FBI’s interest. „The FBI are always there. They are always watching, always in the chatrooms. You don’t know who is an informant and who isn’t, and to that extent you are vulnerable.“

The Guardian

German

Einer von vier US-Hacker ist FBI-Informant

Das FBI und der US-Geheimdienst setzten US-Hacker unter Druck indem sie ihnen Gefängnisstrafen androhten. Somit haben sie sich eine Armee von Informanten geschaffen die Online kriminelle Hacker ausspionieren sollen.

Die Untergrund-Welt der Computerhacker wurde in den USA gründlich durch das FBI und den Geheimdiensten infiltriert, und somit mit Paraonoia und Mißtrauen gespickt.

Nach der Untersuchung von Guardian ist jeder vierte Hacker in den USA ein Informant.

Dazu kommt es, wenn Hacker ins Visier von Ermittlungsbehördern geraden. Unter Androhung langjähriger Haftstrafen zwingen sie die betroffenen Hacker zu einer Zusammenarbeit.

In einigen Fällen werden sogar populäre Foren die von Cyber-kriminellen zum Austausch von gestohlenen Kreiditkartendaten verwendet werden, mit den FBI-Überläiufern infiltriert oder übernommen um so ihre Armee von Informanten zu vergrößern. Verdeckte Ermittler die sich als „carder“ bezeichen – das sind Hacker-Spezialisten die mit gestohlenen IDs handeln – konnten so dutzende von Menschen hinter Gitter bringen.

Etwa 25% der Hacker in den USA werden so die Augen und Ohren amerikanischer Bundesbehörden. „Durch die Androhung harter Strafen und mangelnde Kenntnis über die Gesetzeslage werden Hacker auf diese Weise eingeschüchtert“ sagt Eric Corley, der Herausgeber des vierteljährlich erscheinenden Online Magazins „2600“.

„Die Beziehung der Hacker zueinander ist sehr angespannt“, sagt John Young von Cryptome, eine Webseite die ähnlich wie Wikileaks geheime Dokument aufbewahrt. „Es gibt zahlreicher Hacker die von Menschen von denen sie dachten vertrauen zu können, verkauft wurden“

Das beste Beispiel für diesen Vertrauensbruch is das Phänomen um Adrian Lamo, ein verurteilter Hacker der den Informanten Bradley Manning and die amerikanischen Bundesbehörden verraten hatte. Manning hatte Lamo im Chat um Rat gebeten. Dieses Vertrauen zahlte Lamo aber mit Verrat zurück. Seit dem sitzt Manning über ein Jahr im Millitärgefängnis in Untersuchungshaft.

Für diesen Bruch erlange Lamo schnell den Beinamen „Judas“ und der von der „Welt am meisten gehasste Hacker“. Er handelte in dem Glauben die Menschen zu schützen die durch die Veröffentlichung der Wikileaks-US-Depeschen hätten getötet werden können.

Lamo: „Natürlich ist es viel schlimmer für ihn (Bradley Manning), er folgte seinem gewissen, und ich folge meinem“

– lol jeder ist sich selbst der nächste…

Die neueste Herausforderung für das FBI im Bezug auf nationele Verstöße ist die anarchistische Zusammenarbeit der verschiedenen Hacker-Gruppen die in den letzten Wochen und Monaten mehrere Cyberangriffe gegen die USA gestartet haben. Zuletzt bringt die Hackergruppe LulzSec (Lulz Security) das FBI (besonders der Angiff auf InfraCard) und andere Unternehmen allen voran Sony und der Angriff auf weitere amerikanische Behörden in Nöten.
Das Zwang die amerikanische Regierung zu drastischen Maßnahmen und erklärte die Cyber-Angriffe könnten ein Akt der Krieges werden.

Lulz Security arbeitet dabei zusammen mit dem Anonymous-Kollektiv das früher in diesem Jahr Angiffe auf MasterCard und Visa gestartet hatte, die ohne jegliche Grundlage die Konten von Wikileaks sperrten. Zurzeit ist Lulz Security für das FBI ein Phänomen, dass man bisher nicht in den Griff bekommen konnte. Es gab im Januar über 40 Angriffe auf Ziele in den USA und weitere fünf in Großbritanien. Anonymous gerät immer weiter unter Druck durch die amerikanischen Behörden. Die Behörden in den USA prüfen derweil in Kalifornien mögliche Strafverfolgungemaßnahmen.

Kevin Poulsen, leitender Redakteuer beim „Wired Magazin“ glaubt das klassische Kollektiv sei für infiltrationen anfällig. „Wir haben bereits begonnen zu sehen, das die Anons unter sich gegenseitig angreifen und ihre IP-Adressen herausgeben. Das ist der erste Schritt für das FBI die personen dadurch schneller dingfest zu machen“.

Die Chats sind alle Öffentlich, es ist also nicht ungewöhnlch, wenn sich auch Sicherheitsexperten oder Behörden verschiedener Länder dort aufhalten. Dadurch können Personen die für solche Behörden tätig sind mit sog. „Trollattacken“ einzelne Anons aus ihrer Reserve herauslocken.

Barrett Brown, der früher als Sprecher für die an sich verschlossenen Anons sich zur Verfügung stellte, sagt: „Das FBI ist immer dort, sie sind immer auf der Hut, man weiß in den Chat-Räumen nicht, ob du gerade mit einen Informanten sprichst oder nicht. Insofern ist man auf diese Weise verwundbar“.

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