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Politik, Wirtschaft

Verlässt Deutschland Europa?


Nichts ist zurzeit aufregender als die Verfolgung der Geschehnisse auf europäischer Ebene. Auch wenn die Verantwortlichen mit ihrer ganzen korrupten Haltung und den von Ihnen aus der Hand fressenden Medien das ganz anders sehen und das Volk auf biegen und brechen belügen, können sie den Lauf der Geschichte der mittlerweile Lawinenartig auf Europa einschlägt nicht mehr aufhalten. Die Menschen zu denen ich oft Kontakt habe, sehen die Dinge differenzierter aber Zusammenfassend sind die Antworten die man bekommt genau das Gegenteil was uns die Politiker erzählen wollen.

Siehe auch dazu die Meldung am Wochenende über den schwarzen Montag und der Schließung einiger Banken und Börsen. Nun, heute ist Montag aber ich sehe nicht so Schwarz denn meine Bank ist noch geöffnet. Aber wo ich Schwarz sehe ist das „Bündnis“ Europa das tatsächlich geschaffen wurde um für einige wenige ein Optimum an Geldverschwendung und Geldschieberei zu erreichen. Dieses Vorhaben ist gescheitert und Deutschland tut gut daran, die angestrebten Überlegung um Europa den Rücken zu kehren, auch in der Tat umzusetzen. Deutschland’s Geduld ist am Ende und sie überlegen sich aus der Währungszone (engl. EMU=European Monetary Union), auszusteigen.

Viele europäische Staaten und ihre Bürger mussten richtig Bluten nachdem die Banken mit ihren Zockerabteilungen das Geld massenweise Verbrannt hatten. Die Bankenrettung war wohl die Hoffnung der politischen Führungen alles wieder ins Lot zu bringen. Pustekuchen, den die Bürger machen da nicht mit und werden jeden Tag geiziger. Wer soll es denen auch verdenken, wenn mit immer neuen Ideen politischer Querdenker der Versuch gestartet wird, wie man am besten den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen kann – und die Wirtschaft macht da noch richtig mit. Was kostet heute nochmal ein Brot 5 Euro, dass sind 10 Mark um die Rechnung zu vereinfachen. Aber das ist nicht nur bei den Grundnahrungsmitteln so. Der nachfolgende Text ist in Englisch sollte aber bei uns Bloggern doch kein Problem darstellen.

We face recession without shock absorbers as Berlin loses patience with the eurozone

Even Germany's most ardent pro-Europeans seem to have given up trying to find a solution - they are building an alibi for EMU break-up instead. Photo: Bloomberg

This time we face the risk of double-dip recession without shock absorbers. Interest rates are already at or near zero in much of the OECD club. Fiscal deficits are stretched to the limits of safety.

Far from loosening, the US is on track to tighten by 2pc of GDP next year, and Europe by 1pc to 2pc, into the slowdown.

China has already pushed credit to 200pc of GDP. It cannot repeat the trick.

The Anglo-Saxons can print more money, but the gains in asset prices for the rich are offset by losses from fuel and food inflation for the poor. This is a destructive trade-off.

The decision to throw everything we had at the crisis after Lehman-AIG was a legitimate gamble at the time, given the near certainty of depression if shock therapy had been tried – as in 1931.

It is too early to say the policy has failed, and failure is a false term when leaders confront cruel choices. Yet last week’s drama has brought home the truth that suffocating debt has not gone away; it has merely hopped on to the shoulders of sovereign states, threatening just as much damage.

Standard & Poor’s downgrade of the United States to AA+ is a detail in this greater drama, albeit of poignant symbolism.

S&P should have acted six years ago when the rot was setting in. To do so now is fatuous.

The US Treasury is right to disregard the verdict and keep risk weightings unchanged to avoid a cascade of forced debt sales. Note how quickly Japan, Korea, France, and even Russia, have closed ranks behind Washington. Read More

Auch Lars Schall schlägt in die gleiche Kerbe – steckt da nicht doch ein fünkchen Wahrheit drin?

EILMELDUNG: Deutschland verlässt den Euro, um ihn zu retten!

So könnte es eventuell demnächst lauten – denn der kanadische Finanzanalyst Marshall Auerback argumentiert: “Am Ende wäre paradoxerweise der am wenigsten störende Weg nach vorne für die Rettung der Europäischen Währungsunion der, dass die Deutschen, nicht die Länder der Peripherie, diese verlassen.“ Was aber passiert dann eigentlich? Und wäre die politische Klasse Deutschlands zu so viel “Verantwortung für Europa“ bereit?

Von Marshall Auerback, Übersetzung Lars Schall

Zusätzlich zum nachfolgenden Text möchten wir auf Marshall Auerbacks Analyse “Was passiert, wenn Deutschland den Euro verlässt?“ unter diesem Link:

http://www.larsschall.com/2010/12/06/was-passiert-wenn-deutschland-den-euro-verlasst/

hinweisen, in dem er das Szenario eines deutschen Euro-Austritts en detail durchgeht. Ferner möchten wir auch auf ein aktuelles Interview auf LarsSchall.com mit Marshall Auerback hinweisen, “Die ‘Straße zur Erholung’ ist eine Sackgasse“, unter:

http://www.larsschall.com/2011/05/29/die-strase-zur-erholung-ist-eine-sackgasse/.

Als der Euro eingeführt wurde, beliebten führende deutsche Politiker mit sichtlichem Genuss (und sehr zum Leidwesen insbesondere der Briten) zu argumentieren, dass die Währungsunion schließlich eine politische Union erfordern würde. Die griechische Krise war genau die Art von Ereignis, das erwartet wurde, um das Tempo zu forcieren. Konfrontiert mit einer definierenden Krise vermeidet Frau Merkels Regierung jedoch jedes luftige Gerede über die politische Union – statt dessen zieht sie es lieber vor, harte wirtschaftliche Medizin in den Rachen der widerspenstigen griechischen, irischen, portugiesischen und spanischen Wähler zu zwingen. Dies wird sowohl ökonomisch als auch politisch unhaltbar werden. Wenn das Ziel darin besteht, die Währungsunion zu bewahren, betrachten die politischen Entscheidungsträger dies womöglich falsch herum. Am Ende wäre paradoxerweise der am wenigsten störende Weg nach vorne für die Rettung der Europäischen Währungsunion der, dass die Deutschen, nicht die Länder der Peripherie, diese verlassen. Weiterlesen

Ganz ehrlich, was hat uns Europa denn gebracht, Wohlstand? = Nein, zu mehr finanzieller Freiheit? = Nein, Zu mehr Eingenverantwortung und Selbstbestimmung der einzelnen Staaten? = Nein. Genau das Gegenteil ist der Fall, mehr Schulden, weniger Freiheit, weniger Geld und letztendlich damit verbunden, weniger Sicherheit und ein geringeres Lebensgefühl. Man macht sich nur noch darüber Gedanken wie man seine Arbeit behalten kann, wie man seine Schulden los wird (obwohl hier bewusst alles teuer gehalten wird damit man aus diesem Kreis des Bezahlers nicht mehr herauskommt). Das alles hat einen gemeinsamen Ursprung – die Angst. Das bewusste Schüren der Angst des einzelnen führt zu Eingeständnissen die man unter normalen Umständen nie gemacht hätte. Das wird durch ungerechte Gesetze, durch Behörden und nicht zuletzt durch die Banken immer aufrecht gehalten.

Diskussionen

2 Gedanken zu “Verlässt Deutschland Europa?

  1. Klasse Artikel
    Dem kann man nichts mehr hinzu fügen

    Verfasst von Ralph Pape | August 8, 2011, 9:37 am

Trackbacks/Pingbacks

  1. Pingback: Sind Gold und Zertifikate eigentlich nahrhaft? | Freies in Wort und Schrift - August 8, 2011

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